adobe express file

Die Zukunft darf

Man auch sehen

Falsche Visualisierungen der Anlagen

Windräder sind nicht unsichtbar. Allerdings sind sie viel weniger auffällig, als uns manche Windkraftgegner glauben machen wollen. Es kursieren zur Zeit Flyer von „NOW Ziegelhausen“, welche ein mittels KI erstelltes Bild mit Blick Richtung Lammerskopf vom Standort Theodor-Heuss-Brücke zeigen. Die Darstellung ist aus mehreren Gründen fachlich mangelhaft bzw. inkorrekt. Zum einen entspricht der Bildausschnitt einem Gesichtsfeld von 23°, deutlich enger als beim menschlichen Auge. Darüber hinaus ist die Beleuchtung der Anlagen nicht im Einklang mit dem Foto. Außerdem wurden die Abstände zwischen den Windrädern weit unterschritten. Tatsächlich werden vom gewählten Standpunkt aus maximal 4 Windräder sichtbar sein, nicht alle sieben. Die Höhe wiederum wurde etwas zu groß gewählt: Die geplanten Anlagen sind nicht 286 m hoch, sondern 261 m.

Windräder im Landschaftsbild: Offizielle Visualisierungen

Im folgenden sehen Sie verschiedene Simulationen des geplanten Windparks am Lammerskopf auf Basis des offiziellen Leitfadens zur Visualisierung von Windkraftanlagen. Von den meisten Standpunkten und ohne Zoom wird man Schloss und Windräder nicht gleichzeitig sehen können, Auswirkungen auf den Tourismus sind daher nicht zu befürchten.

theodor heuss brücke (5) web
Standort Theodor-Heuss-Brücke, realistische menschliche Wahrnehmung (Gesichtsfeld 50°, Brennweite 50mm)
alte brücke 2 (5) web
Standort Alte Brücke
neckarwiese 4 (4) web
Standort Neckarwiese
meriantafel (3) web
Standort Meriankarte am Philosophenweg

Man kann sich natürlich fragen, warum die Anlagen überhaupt so groß sein müssen. Der Grund liegt in der Physik, eine ausführliche Erklärung finden Sie hier. Bedenken Sie auch, diese Windräder werden unter strengen Umweltauflagen errichtet, sie werden uns nicht von anderen aufgezwungen, sondern sie werden uns allen gehören, sie werden ein Zeichen unseres gemeinsamen Erfolges und unserer gemeinsamen Verantwortung sein. Schauen Sie sich die Bilder mit diesem Gedanken noch einmal an, dann werden Sie sie nicht mit Ablehnung, sondern mit Stolz betrachten.

Luitgard Nipp-Stolzenburg

“Wir brauchen (leider) viel Strom, möglichst aus nachhaltigen Quellen. Windräder liefern viel Ökostrom – aber nur dort, wo der Wind auch weht. Deshalb stimme ich mit Ja für eine Prüfung der Fläche am Lammerskopf.”

Luitgard Nipp-Stolzenburg
Ehemalige Stadträtin, Bündnis 90/Die Grünen

Henning Schauenburg

“Wählen gehen statt weiter aufschieben! Heidelberg muss den Lammerskopf entwickeln. Windräder über dem Neckartal wären ein starkes Zeichen für Klimaschutz vor unserer Haustür.”

Henning Schauenburg
Arzt, Psychotherapeut und Psychotherapieforscher

Gernot Gast

“Ich stimme für den Bau der Windräder, weil mir angesichts der Zukunft meiner Enkel die letzten Haare grau werden, falls wir nicht ganz schnell damit aufhören, fossile Energie zu verbrennen.”

Gernot Gast
Facharzt im Ruhestand